Das große Sterben der Enzyklopädien

In den letzten Tagen hat es gleich zwei größere Onlineenzyklopädien erwischt: Zum einen wurde das Meyers Lexikon eingestellt und zum anderen wird Microsofts Encarta noch dieses Jahr abgewickelt.
Damit ist die Wikipedia nach gerade mal acht Jahren praktisch konkurrenzlos im deutschsprachigen Internet – andere Enzyklopädien wie der Brockhaus sind durch Nutzungsgebühren für den normalen Nutzer deutlich unattraktiver. Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird: Erwischt es auch den Brockhaus und die Britannica?
Das Beispiel zeigt aber auch, wie unzuverlässig unfreie Onlinequellen sind. Nimmt der Betreiber die Seite aus irgendeinem Grund offline, kann man als Endnutzer wenig machen. Selbst wenn man sich die entsprechenden Artikel alle auf der heimischen Festplatte gespeichert hat, nützt das natürlich nichts, wenn man den Artikel in einer Arbeit als Quelle zitiert hat.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: