Bild.de und guter Geschmack

Die großen Nachrichtenportale sind Contentmonster, die versuchen, den Leser mit vielen weiteren Artikellinks und Serviceangeboten zum Weiterlesen auf dem eigenen Portal zu motivieren oder sie versuchen, den Leser zum Klicken auf die massenhaft vorhandene Werbung zu motivieren. Und wenn die Artikel dann noch automatisch mit Googles Anzeigen versorgt werden, kann das gewaltig schief gehen. Dieser Bild.de Artikel ist ein gutes Beispiel und ich verlinke ihn aus gutem Grund nicht:
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/06/09/nazi-forscher-netz-von-konzentrationslager/groesser-als-angenommen.html

Über einem Artikel über nationalsozialistische Konzentrationslager prangt plakativ erstmal ein großes Bild ausgemergelter KZ-Insassen aus Buchenwald, umgeben von Werbung für Handytarife und Swimming Pools, einem Link zu Artikeln über den 75. Geburtstag von Donald Duck (!), Geisterfahrern, betrunkenen Jugendlichen und den aktuellen Börsenkursen diese unglaubliche Anzeige:

Direkt unter einem Artikel, der mit halb verhungerten KZ-Häftlingen anfängt.

(Hinweis: Da dieser Kontext automatisch generiert wird, kann die Verteilung in wenigen Minuten schon wieder anders aussehen.)

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