2010 in review

2. Januar 2011

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

Featured image

About 3 million people visit the Taj Mahal every year. This blog was viewed about 44,000 times in 2010. If it were the Taj Mahal, it would take about 5 days for that many people to see it.

In 2010, there were 89 new posts, growing the total archive of this blog to 232 posts. There were 116 pictures uploaded, taking up a total of 17mb. That’s about 2 pictures per week.

The busiest day of the year was January 9th with 832 views. The most popular post that day was Hitler crucified my son.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were der-postillon.com, facebook.com, archiv.twoday.net, google.de, and twitter.com.

Some visitors came searching, mostly for adolf hitler, nazi, hitler, google books herunterladen, and rtfm.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Hitler crucified my son October 2009

2

Google Books herunterladen January 2009
1 comment

3

A Kitten for Hitler January 2009

4

Nazi Super Science April 2009

Nackte Hitler-Actionfiguren February 2009
3 comments

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Das große Sterben der Enzyklopädien

31. März 2009

In den letzten Tagen hat es gleich zwei größere Onlineenzyklopädien erwischt: Zum einen wurde das Meyers Lexikon eingestellt und zum anderen wird Microsofts Encarta noch dieses Jahr abgewickelt.
Damit ist die Wikipedia nach gerade mal acht Jahren praktisch konkurrenzlos im deutschsprachigen Internet – andere Enzyklopädien wie der Brockhaus sind durch Nutzungsgebühren für den normalen Nutzer deutlich unattraktiver. Ich bin gespannt, wohin die Reise gehen wird: Erwischt es auch den Brockhaus und die Britannica?
Das Beispiel zeigt aber auch, wie unzuverlässig unfreie Onlinequellen sind. Nimmt der Betreiber die Seite aus irgendeinem Grund offline, kann man als Endnutzer wenig machen. Selbst wenn man sich die entsprechenden Artikel alle auf der heimischen Festplatte gespeichert hat, nützt das natürlich nichts, wenn man den Artikel in einer Arbeit als Quelle zitiert hat.


Cliopatria Awards 2008

6. Januar 2009

Das englischsprachige History News Network hat die Gewinner der Cliopatria Awards 2008 verkündet.
Bestes Gruppenblog wurde The Edge of the American West, bestes Blog Northwest History, bester Schreiber Zunguzungu und bestes neues Blog Wynken de Worde. Neben den Hauptkategorien gibt es auch noch Auszeichnungen für die besten Beiträge. Die Blogs sind natürlich alle lesenswert und wer noch Platz in seinem Feedreader hat, darf sie sich gerne anschauen.


Google scannt Zeitschriften

10. Dezember 2008

Die große Datenkrake krakt weiter und scannt für seine Buchsuche jetzt auch Zeitschriften ein. Man kann von der Buchsuche halten was man will, aber je mehr Inhalte es gibt, desto interessanter wird sie.
Etwas neues ist auf jeden Fall ein Feature, das in einer Zeitschrift genannte Orte auf einer Karte anzeigt. Anscheinend ist die umgekehrte Suche noch nicht möglich und es gibt auch keine Übersicht, in der man nachschauen kann, welche Zeitschriften einen bestimmten Ort nennen, aber das Feature hat sicherlich einige nette Anwendungsmöglichkeiten, vor allem, wenn es auf die Buchsuche ausgedehnt würde.


Bundesarchiv kooperiert mit Wikipedia

6. Dezember 2008

Das Bundesarchiv hat den Wikimedia Commons 100000 Bilder unter einer CC-BY-SA-Lizenz zur Verfügung gestellt. Die Auflösung ist mit einer maximalen Breite von 800 Pixeln leider etwas klein, aber das ist wohl auch so beabsichtigt: Für Internetseiten reicht das, wer allerdings eine wirklich druckfähige Auflösung benötigt, muss beim Bundesarchiv anfragen.
Wenn das Projekt so klappt, wie geplant, gewinnen beide Seiten: Das Bundesarchiv bekommt wichtige Metadaten zu seinen Bildern und die Wikipedia kann endlich Artikel bebildern, die bisher nicht zu bebildern waren. So ist es sehr schwer, ein freies Bild eines verstorbenen Politikers zu finden – professionelle Fotografen und Bildagenturen stellen ihre Bilder natürlich nicht kostenlos und unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Die andere Möglichkeit – Privatfotos – benötigt auch Glück und viele engagierte Menschen. Jetzt stehen endlich Fotos z.B. von Politikern unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Dies gilt natürlich nicht nur für die Wikimedia Commons – dank der CC-Lizenz kann jeder die Bilder nutzen.


Studenten im Internet

26. November 2008

Eine Untersuchung des Hochschul-Informations-Systems (HIS) und des Multimedia-Kontors Hamburg hat die Internetnutzung von Studenten untersucht.

Erstaunlich ist vor allem das Ausmaß der Internetnutzung. 73% der Studenten surfen 1-3 Stunden täglich, 23% 4-6 Stunden und 1,3% hocken sogar satte 10-12 Stunden an ihrem Rechner. Und nur 0,3% surfen weniger als eine Stunde täglich. Ich hätte immer gedacht, dass ich zu lange im Internet bin, aber ich gehöre eindeutig zu den 73% Mehrheit.
Der Rest der Studie ist nicht weiter überraschend, abgesehen von der Einstellung der Studenten zur Wikipedia. 60% der Studenten nutzen sie und satte 52% halten die Informationen für sehr verlässlich bis verlässlich. Besonders erstaunlich ist das, wenn man diese Zahl mit den Werten anderer Internetseiten vergleicht:

Deren Werte relativieren sich allerdings etwas, da die Wertung „kann ich nicht beurteilen“ natürlich unbekannte Seiten in dieser Statistik deutlich benachteiligt.
Wenn man bedenkt, dass jedem Studenten ständig von Professoren und Tutoren erzählt wird, dass Wikipedia eine unzuverlässige Quelle ist und dass keiner sie je nutzen sollte, dann hören Studenten ihren Profs entweder nicht zu oder sie glauben ihnen nicht immer. Auf jeden Fall ist die Nutzung von Wikipedia mittlerweile absolut normal. Ich kenne z.B. keinen, der sich zu einem Referats- oder Seminarsarbeitsthema nicht den Wikiartikel durchliest.


Wir sind Weblog des Monats

26. November 2008

Damit hätte ich so schnell nicht gerechnet – das weblog.histnet.ch hat uns zum Blog des Monats gemacht. Vielen Dank dafür!
Jan Hodel weist darauf hin, dass ich anonym blogge. Das ist zum einen schlichter Nachlässigkeit geschuldet, da wordpress.com keine Realnamen verlangt. Zum anderen ist dieses Blog noch sehr jung und experimentell. Wirkliche Schwerpunkte haben sich wie jeder Leser wohl schon bemerkt hat, noch nicht herausgebildet, ebensowenig Theorien oder starke Thesen. Wie dieses Blog sich entwickeln wird, ist daher auch mir noch etwas unklar. Außerdem ist es mir auch aus Gründen des Datenschutzes wichtig, möglichst nichts unter meinem Realnamen im Internet zu veröffentlichen. Vor allem, wenn man sich durch die Merkwürdigkeiten des Netzes wühlt. Daher sollte eigentlich die Information reichen, dass ich 25 Jahre alt bin und Geschichte in Freiburg studiere.